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Unterschreiben Sie jetzt! Petition "Selbsthilfegruppen sind systemrelevant!"

Petition des Selbsthilfezentrums München an die bayerische Staatsregierung jetzt online unterzeichnen

Liebe Mitglieder, liebe Angehörige, liebe Selbsthilfe-Interessierte,

seit Mitte März 2020 sind persönliche Treffen bei der ApK München nicht mehr möglich. Dies betrifft vor allem unsere Selbsthilfegruppen, aber auch unsere Beratungsangebote, unsere Vorträge und Seminare... In einigen Gruppen konnten wir kurzfristig Alternativen schaffen – etwa durch Videokonferenzen, telefonische Kontakte, Gruppenchats. Doch unsere persönlichen Begegnungen und den so wichtigen Kontakt miteinander können wir so nicht ersetzen!

Helfen Sie uns daher dabei, dass Selbsthilfegruppen auch von politischer Seite als systemrelevant anerkannt werden. Damit Treffen von Selbsthilfegruppen wieder stattfinden dürfen - selbstverständlich unter Einhaltung der notwendigen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen!

Das Selbsthilfezentrum München hat als Vertretung der regionalen Selbsthilfe eine Petition an die bayerische Staatsregierung formuliert, die Sie unter diesem Link auf OpenPetition einsehen und unterschreiben können: https://www.openpetition.de/petition/online/selbsthilfegruppen-und-selbstorganisierte-initiativen-als-systemrelevant-einordnen

Dafür ist bis 2. Juli 2020 Gelegenheit. Gerne dürfen Sie dieser Petition auch weiterleiten.

Vielen Dank und alles Gute für Sie!

Ihr Team der ApK München e.V.

Näheres zu dieser Petition und wie Sie unterschreiben können erfahren Sie im folgenden Aufruf direkt vom Selbsthilfezentrum München:

Neu: Angehörige in Oberbayern jetzt auf Social Media!

Anliegen, Interessen und Themen rund um psychische Erkrankungen und die Situation von Angehörigen

Die Oberbayerische Initiative (kurz OI) ist die Interessenvertretung der Angehörigen psychisch Erkrankter in der Region Oberbayern. Die Vernetzung unter den Angehörigen ist ein wichtiger Schwerpunkt.

Um möglichst viele Angehörige zu erreichen, ist die OI seit Kurzem in den Sozialen Netzwerken präsent. Über unsere Social-Media-Kanäle werden Informationen geteilt, Veranstaltungen beworben und auf die Interessen der Angehörigen aufmerksam gemacht. Uns ist es ein Anliegen für Angehörige erreichbar zu sein!

Schaut vorbei und folgt uns auf Facebook und Instagram!

https://www.facebook.com/Oberbayerische.Initiative/

https://www.instagram.com/oberbayerische_initiative/

Mehr über die Oberbayerische Initiative unter https://www.oberbayerische-initiative.de/

Welche Maßnahmen bewähren sich im psychosozialen Hilfesystem während Corona?

Ideen zur Unterstützung von Menschen mit psychischer Krisenerfahrung im professionellen Hilfesystem

Menschen mit psychischer Krisenerfahrung sind von der COVID-19-Pandemie besonders betroffen: Sie haben oft weitere Grunderkrankungen und dadurch ein höheres Risiko, schwer zu erkranken. Und sie leiden besonders unter den Einschränkungen persönlicher sozialer Kontakte.

Welche Haltungen und Maßnahmen haben sich angesichts der Kontaktsperren während der COVID-19-Pandemie im psychosozialen Hilfesystem bewährt? Welche Alternativen gibt es zur Zunahme des Psychopharmaka-Einsatzes?

Zu diesen Fragen hat der Fachausschuss Psychopharmaka der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e. V. (DGSP) unter dem Titel "Die Beziehung steht im Vordergrund!" eine praxisnahe Orientierungshilfe herausgebracht:

  • Was hat sich in der Krise bewährt?
  • Welche Punkte sind besonders wichtig, um diese sich bewährenden Maßnahmen im eigenen Lebens- und Praxisalltag umzusetzen?
  • Allgemeine Schlussfolgerung und Ausblick auf mögliche Forderungen auf eine Weiterentwicklung des psychiatrischen und psychosozialen Hilfesystems

Neu auf unserer Webseite: Antworten auf "Häufige Fragen" von Angehörigen

Informationen zu psychiatrischen Diagnosen, fachlichen Hilfsangeboten und Anlaufstellen, gesetzlicher Betreuung u.V.m.

Neu auf der Webseite der ApK München ist der Bereich Häufige Fragen im Menü unter "Informationen". Hier finden Sie Antworten aus unserer Beratung von und für Angehörige sowie aus einigen fundierten externen Quellen.

Auf folgende Fragen finden Sie hier eine Antwort:

  • Was heißt „psychisch gesund“ beziehungsweise „psychisch erkrankt“?
  • Wo finde ich verständliche Informationen zu Diagnose, Symptomen und Behandlungsmethoden von psychischen Erkrankungen?
  • Was heißt „Diagnose nach F20“ oder „ICD 10“? Wo finde ich medizinische Fachbegriffe verständlich erklärt?
  • Können Sie mir einen Arzt*in oder Therapeut*in empfehlen? Welche Medikation und Therapie eignet sich besonders?
  • Wie finde ich einen niedergelassenen Arzt/Therapeuten? Wie komme ich an einen Termin?
  • Wo finde ich Informationen zu psychiatrischen Kliniken und Behandlungsangeboten? Wie ist die Versorgung organisiert?
  • Wo finde ich fachliche Hilfe, wenn ein Angehörige*r psychisch erkrankt ist?
  • Wo finde ich geeignete Wohnformen bzw. betreute Einrichtungen für psychisch Erkrankte?
  • Wohin können sich Angehörige und Betroffene wenden, wenn sie eine Beschwerde über eine Behandlung/Klinikaufenthalt haben?
  • Wie kann der Besuch einer Selbsthilfegruppe Angehörigen helfen?
  • Welche Selbsthilfegruppen für Angehörige gibt es bei der ApK München? Wie kann ich teilnehmen?
  • Wo gibt es außerhalb von München Selbsthilfegruppen für Angehörige?
  • Welche Tipps gibt es für den Umgang mit einem psychisch erkrankten Menschen?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, wenn psychisch Erkrankte wichtige Entscheidungen (vorübergehend) nicht mehr selbst treffen können?
  • Was bedeutet rechtliche Betreuung? Kann ich diese als Angehörige*r übernehmen?

Einladung zu "Angst in Corona-Zeiten – Was kann ich tun?" - ein virtueller Vortrag des MPI am 26.5.2020

Nur Sorge oder schon Angsterkrankung? Virtueller Vortrag im MPI Gesundheitsforum am 26.5. um 18.30 Uhr

Angst vor Krankheit, Angst vor der Ungewissheit, finanzielle Ängste … in diesen Zeiten der Corona-Pandemie ist Angst für manche Menschen zum ständigen Begleiter geworden. Besonders Personen, die ohnehin von psychischen Beschwerden wie einer Angststörung oder Panikattacken betroffen sind, leiden jetzt häufig noch stärker. Dabei ist Angst evolutionsbedingt eine überlebenswichtige Emotion und schützt vor möglichen Gefahren. Treten Ängste allerdings ohne reale Bedrohung, sehr stark ausgeprägt oder langanhaltend auf und lösen zudem starke körperliche Beschwerden aus, sprechen Experten von einer Angststörung.

„Angsterkrankungen entstehen durch das Zusammentreffen von ungünstigen Umwelteinwirkungen wie Stress sowie genetischen Faktoren und können in der Regel gut behandelt werden“, weiß Angelika Erhardt, Oberärztin, Leiterin der Ambulanz und Projektgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPI). Sie informiert im ersten virtuellen Gesundheitsforum des MPI am 26. Mai über das Thema und zeigt Strategien auf, mit Ängsten besser umzugehen.

Mit freundlicher Unterstützung

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Unsere Selbsthilfegruppen werden gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Bayern.