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Veranstaltungen, Angebote für Angehörige, Tipps und Interessantes

Angehörige für Studie gesucht: IMPPETUS - Implementierung der Patientenleitlinie für Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen

Eine Studie der Universitäten Ulm und Leipzig, der Bezirkskliniken Schwaben, des kbo Isar-Amper-Klinikums und des Klinikums der LMU
Mit Förderung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) "Innovationsausschuss"

Gesucht werden: Angehörige ab 18 Jahren, deren betroffenes Familienmitglied seit mindestens 2 Jahren andauernde Depressionen oder psychotischen Erkrankungen hat

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wir suchen Angehörige (Ehepartner, Eltern, Geschwister, Verwandte, enge Freund*innen) von Patient*innen mit schweren psychischen Erkrankungen.
  • Es finden drei Befragungstermine statt (im kbo-Isar-Amper Klinikum München-Nord, bei Ihnen zuhause oder telefonisch), an denen wir gemeinsam verschiedene Fragebögen ausfüllen. Diese werden anonym erfasst und ausgewertet, so dass nach der Befragung keine Rückschlüsse auf Ihre Person oder Ihre/n Angehörige/n gemacht werden können.
  • Zwischen den ersten beiden Befragungsterminen findet eine Gruppensitzung (ca. 75 min.) zur Patientenleitlinie im kbo-Isar-Amper Klinikum München-Nord (Schwabing) statt.
  • Für jeden Befragungstermin erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von 15 € (insgesamt 45 €) für ihre Teilnahme.

Über die Studie: Psychosoziale Therapien sind zentraler Bestandteil der Behandlung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen. Diese Therapien sollen die Möglichkeiten verbessern, am sozialen und gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die Leitlinie "Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen"  zeigt, welche psychosozialen Therapien zur Verfügfung stehen und welche empfehlenswert sind. Für Betroffene und Angehörige wurde eine besser verständliche Patientenleitlinie entwickelt.

Angehörige für Studie gesucht: Wie können Zwangsmaßnahmen verhindert werden?

Eine Studie der Universität Hamburg (UHH) und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) mit Förderung durch das Bundesministerium für Gesundheit

Zur Teilnahme werden gesucht: Angehörige psychisch Erkrankter, die in einem anonymen Online-Fragebogen bewerten, wie Zwangsmaßnahmen womöglich verhindert werden könnten und Auskunft darüber geben möchten, wie die Behandlung ihres erkrankten Angehörigen vor der zuletzt erlebten Zwangsmaßnahme verlief.

"Im Zuge einiger psychischer Erkrankungen kann es zu zugespitzten Krisensituationen und infolgedessen zu psychiatrischen Zwangsmaßnahmen kommen. Hierzu zählen Zwangseinweisung, Zwangsmedikation, Isolierung, Fixierung oder Festhalten. Rechtlich sind solche Zwangsmaßnahmen nur als „letztes Mittel“ erlaubt, wenn im Vorfeld alle potentiell hilfreichen Maßnahmen zur Abwehr einer bestehenden Gefahr versucht worden sind. Jedoch ist bisher zu wenig erforscht, welche Angebote hilfreich sind, um Krisensituationen zu deeskalieren, oder sie gar nicht erst entstehen zu lassen.

Mit freundlicher Unterstützung

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Unsere Selbsthilfegruppen werden gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Bayern.