Aktuelles

Veranstaltungen, Angebote für Angehörige, Tipps und Interessantes

Neu: Schreibabende speziell für Angehörige; Oktober-Dezember 2019

Datum: 8 x Mittwochs von 18 - 20 h; am 23.10.; 30.10.; 6.11.; 13.11.; 20.11.; 27.11.; 4.12. und 11.12.2019

Ort: SPDi Schwabing, Dachauer Str. 9

Als Angehörige psychisch erkrankter Menschen kennen wir die Doppelbelastung der eigenen Bedürfnisse und der oft vordrängenden unserer erkrankten Verwandten. Die eigene Selbstfürsorge tritt dabei oft zurück. Dieses Schreibseminar für Angehörige bietet das Medium Schreiben als besonderen Raum für Distanz, Kreativität und Austausch.

Schreiben ermöglicht Distanz: sich Konflikte von der Seele schreiben; Schreiben entfacht Kreativität mit all ihren lustvollen, lebensbejahenden Aspekten. Durch den Austausch und die Perspektivenvielfalt können innere Barrieren und feste Rollenzuschreibungen gelöst werden. Damit werden ein erweiterter Zugang zur eigenen Geschichte und neue Bewältigungsstrategien möglich.

Workshop für Angehörige: Wege zwischen Fürsorge und Abgrenzung

Datum: 3 x Mittwochs von 17 - 18.30 h; am 23.10.; 13.11.; 27.11.2019

Ort: SPDi Mitte, Paul-Heyse-Str. 20, Raum 401, 4. Stock

„Eine Familie steht immer zusammen!“: Wege zwischen Fürsorge und Abgrenzung

Angehörige haben es oft nicht leicht: Einerseits möchte man helfen – andererseits hört man oft, dass man Grenzen setzen muss, dass es so nicht weiter gehen kann.

Dieser Workshop des Sozialpsychiatrischen Dienstes Stadtmitte soll Gelegenheit bieten, sich auszutauschen und die Situation als Angehörige(r) eines psychisch kranken Menschen zu reflektieren. Dabei gibt es Raum, die eigenen Einstellungen und Handlungsmöglichkeiten zu erweitern und den Zugang zu Kraftquellen zu verbessern. Der Workshop besteht aus drei aufeinander aufbauenden Bausteinen.

Workshop Resilienz - "Stärken stärken" vom Dachverband Gemeindepsychiatrie; 2.10.2019

Datum: 2. Oktober 2019, 11 - 17 h

Ort: Tagungszentrum Kolpinghaus, Adolf-Kolping-Str. 1, 80336 München

In einer globalen, materialistischen, leistungs- und wachstumsorientierten Welt, in der Konsum, Wohlstand und Wachstum immer mehr die treibenden und sinnstiftenden Kräfte der Gesellschaft, der Wirtschaft und der Politik sind, wird es für den Menschen immer schwieriger, sich angemessen zu bewegen und zurechtzufinden. Die Balance unserer Weltwahrnehmung ist gestört. Die Auswirkungen sind in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens hautnah spürbar. Depressionen, Burn-Out und extremer Stress sind dabei dauerhafte und zunehmende Begleiterscheinungen.

MPI Gesundheitsforum am 23.07.2019: Was ist Neuropsychologie?

Psychische Erkrankungen werden häufig von Denkstörungen begleitet, Vortrag am 23. Juli 2019, 18.30 h bis 20 h

Ort: Hörsaal des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie, Kraepelinstr. 2, in München-Schwabing. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die meisten psychischen Erkrankungen gehen einher mit Einschränkungen im Bereich der Aufmerksamkeit und Konzentration, des Gedächtnisses sowie höherer kognitiver Funktionen wie der geistigen Flexibilität oder auch der Planung von Alltagsaktivitäten. Am 23. Juli informiert die leitende Neuropsychologin Anna-Katharine Brem vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPI) um 18:30 Uhr über Diagnostik und Therapie solcher Denkstörungen.

Tipp: Psychiatrie im Film mit BASTA am 30. und 31.7.2019

Datum: "Grau ist keine Farbe" am Dienstag, 30.07. um 18:00 Uhr und "12 Tage" am Mittwoch, 31.07. um 18:00 Uhr

BASTA, das Bündnis für psychisch erkrankte Menschen, und ariadne, der Verein zur Hilfe für Alterskranke und seelisch Kranke e.V. zeigen in Zusammenarbeit mit dem Kino „Neues Rottmann“ auch dieses Jahr wieder zwei Filme zum Thema Psychiatrie. Im Anschluss an die Filmvorführungen findet eine Podiumsdiskussion mit Betroffenen, Angehörigen und Psychiatrie-Profis statt.

Die Filme werden im Kino Neues Rottmann, Rottmannstr. 15, 80333 München gezeigt (Tel.: 089/52 16 83). Eintrittskarten sind im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich, eine telefonische Bestellung wird empfohlen. 

Mit freundlicher Unterstützung

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Unsere Selbsthilfegruppen werden gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Bayern.