Über uns

Aktionsgemeinschaft der Angehörigen psychisch Kranker, ihrer Freunde und Förderer München e. V.

Die ApK München e. V. - wer wir sind

Unabhängige Selbsthilfe von Angehörigen für Angehörige

Wir, die ApK München e.V., vertreten seit 1984 die Anliegen und Interessen von Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in München und im Landkreis.

Wir, das sind Eltern, Geschwister, Partnerinnen und Partner, erwachsene Kinder sowie Freunde von Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Aus all diesen Perspektiven kennen wir die Herausforderungen, Ängste und Sorgen, die eine psychische Erkrankung in der Familie mit sich bringt.

Wir sind eine unabhängige Selbsthilfeorganisation - von Angehörigen für Angehörige - mit großem Erfahrungswissen. In unseren Selbsthilfegruppen und Angeboten finden Angehörige gegenseitige Unterstützung und Orientierung.

Unsere Interessen vertreten wir in gesundheits- und sozialpolitischen Gremien und pflegen Kooperationen mit Kliniken und Einrichtungen.

Gemeinsam sind wir stark! Darum stehen wir in regelmäßigem Austausch mit weiteren Verbänden, Vereinigungen und Initiativen in unserem Netzwerk.

Unser Vorstand und unsere engagierten Mitglieder sind ehrenamtlich tätig. Unterstützt werden sie dabei von unseren hauptamtlichen Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle.

Unser Vorstand

Ehrenamtliches Engagement von erfahrenen Angehörigen

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Alle Mitglieder des Vorstands der ApK München e. V. sind ehrenamtlich mit großem Engagement tätig und selbst erfahrene Angehörige. 

Das Aufgabengebiet reicht von der Gestaltung der Angebote des Vereins über die Interessensvertretung und Beratung von Angehörigen bis zur Führung und Verantwortung der Vereinsgeschäfte.

Der Vorstand wird alle zwei Jahre im Rahmen der Mitgliederversammlung gewählt.

Unsere Vorsitzenden

Die ehrenamtlich tätigen Vorsitzenden stellen sich kurz vor:

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Rita Wüst ist seit 2014 Vorstandsmitglied und vertritt den Verein seit 2016 als 1. Vorsitzende.

Sie kennt die Angehörigen­perspektive von Kindes­beinen an und leitet eine der ApK-Gruppen für erwachsene Kinder psychisch erkrankter Eltern. Ihre Motivation für ihr ehrenamtliches Engage­ment?

„Was wir Ange­hörige erleben, macht uns häufig hilflos und sprachlos. Wenn es uns gelingt, Mut aufzu­bringen und Worte zu finden, können wir unsere Er­fahr­ungen und Ge­fühle mit anderen teilen. Ge­meinsame Sprache fördert gegen­seitiges Verständnis und stärkt unser Selbst­be­wusstsein. Nichts ist schlimmer, als unverstanden und schweigend allein zu bleiben.“

Eva Ziegler-Krabel ist seit 2013 im Vorstand und wurde 2016 zur 3. Vorsitzenden gewählt.

Sie engagiert sich insbesondere bei ZEHNZEHN, der jährlichen Aufklärungs- und Antistigma-Aktion in München, für trialogische Projekte wie EX-IN sowie für Arbeitsmöglichkeiten für psychisch erkrankte Menschen. Warum engagiert sie sich bei der ApK München? 

„Dass psychische Erkrankungen gewöhnliche Wechselfälle des Lebens sind erlebte ich in einer großen Familie. Verheimlichung und Verbergen nach außen war anstrengend und belastend. Andererseits gab es auch Erfahrungen in Familie und Umfeld, dass so existenziell erschütternde Krisen gemeistert werden können. Darauf konnte ich zurückgreifen und leichter wieder Tritt fassen, als ich selber in einer Situation der Überforderung den Ausweg über eine Psychose suchte.

Der offene, vorurteilslose Austausch zwischen professionell Tätigen, Psychiatrie-Erfahrenen und Angehörigen im Psychose Seminar gab mir Kraft, als eines der Kinder in eine schwere psychische Krise geriet."

Angelika Herrmann ist seit 2014 Vorstandsmitglied und wurde 2016 zur 2. Vorsitzenden gewählt.

Sie hat als Angehörige schon seit 30 Jahren Erfahrung im Umgang mit psychischer Erkrankung in der Familie und leitet die Gruppe für Angehörige von psychisch auffälligen Kindern und Jugendlichen. 

Des Weiteren engagiert sie sich ehren­amtlich im Vorstand des Landes­verbands Bayern der Angehörigen psychisch Kranker, als Maßregelvollzugsbeirätin sowie als Mitglied der Unabhängigen Beschwerdestelle Psychiatrie München und in der klinischen Be­ratung (Sprech­stunde von Angehörigen für Ange­hörige). Ihre Motivation für ihr ehren­amtliches Engage­ment? 

"Die eigene Erfahrung, wie hilfreich es war in einer Angehörigen-Selbsthilfegruppe Verständnis, Unter­stützung und Wissens­erweiterung zu finden."

Unsere Geschäftsstelle

In der Geschäftsstelle der ApK München e. V. stehen zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen
ratsuchenden Angehörigen und Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite.

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Lisa Breinlinger unterstützt als Geschäftsstellen­leiterin den ehrenamtlich tätigen Vorstand und die Mitglieder bei der Organisation der Vereinsgeschäfte. Dabei vertritt sie die Belange und Forderungen von Angehörigen in Gremien und bei Veranstaltungen und koordiniert vereinsinterne und ­-externe Aktivitäten. Gemeinsam mit dem Vorstand verantwortet sie die Öffentlichkeitsarbeit, verwaltet die Finanzen des Vereins und entwickelt neue Angebote für Angehörige.

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Doris Döhler beantwortet sämtliche Anfragen und berät Mitglieder und hilfesuchende Angehörige. Sie gibt Auskünfte zu Anlaufstellen im sozialpsychiatrischen Bereich im Raum München, vermittelt zu Beschwerdestellen, informiert zu relevanten Einrichtungen und Wohnangeboten, Arbeitsplätzen und Vieles mehr. Außerdem ist sie für die Mitgliederverwaltung und die Vereinsbuchhaltung verantwortlich.

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Das Herzstück der Geschäftsstelle bildet der Gruppenraum, in dem sich die meisten Selbsthilfegruppen treffen. Dort steht auch unsere umfangreiche Bibliothek mit Fachbüchern und DVDs zu psychiatrischen Themen.

Außerdem bieten wir eine Vielzahl an Flyern und Broschüren zu Krankheitsbildern, Vorsorge und gesetzlicher Betreuung, Beratungs- und Unterstützungsangeboten in München zum Mitnehmen an.

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen!

So finden Sie uns

Angebote für Angehörige

Selbsthilfegruppen

Mit freundlicher Unterstützung

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Unsere Selbsthilfegruppen werden gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Bayern.