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Machen Sie mit! Studie zu Unterstützungsangeboten für Angehörige von schizophren erkrankten Menschen

Studie der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der LVR Klinik Essen

"Welche Rolle spielen Vorurteile gegenüber an Schizophrenie Erkrankten? Sind Angehörige von Schizophrenie-Erkrankten schwer belastet? Gibt es Online-Angebote, die unterstützen können?" Die Belastung von Angehörigen wird oft unterschätzt. Ob online Hilfsangebote, z.B. per App, helfen können und welche Rolle Vorurteile gegenüber an Schizophrenie Erkrankten spielen, wollen wir deswegen untersuchen.

Dazu suchen wir Angehörige von Menschen mit einer Schizophrenie-Erkrankung, die an unserer anonymen Online-Befragung von ca. 20-25 Minuten teilnehmen möchten.

Durch Ihre Teilnahme unterstützen Sie die Forschung aktiv. Zudem erhalten Sie eine individuelle Rückmeldung zu Ihrer Fähigkeit, mit digitalen Gesundheitsinformationen umzugehen. Außerdem erfahren Sie, ob Sie eHealth-Angebote nutzen würden. Das sind digitale Gesundheitsanwendungen, die von einer informativen Website bis hin zu Smartphone-Apps reichen können. Sie ermöglichen dadurch zeitliche und örtliche Flexibilität und sind meist anonym nutzbar.

Für die individuelle Rückmeldung ist keine Registrierung oder Angabe einer E-Mail-Adresse nötig, denn sie erfolgt direkt im Anschluss an die Umfrage im Web-Browser."

Sie erreichen den Fragebogen über diesen Link: https://ww2.unipark.de/uc/umfrageangehoerige/. Die Teilnahme an der Studie ist voraussichtlich bis Juni 2022 möglich.

Die Studie wird durchgeführt von der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der LVR Klinik Essen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Studienverantwortliche: Julia Stark unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ihre Motivation: "Mein Name ist Julia Stark und ich bin Medizinstudentin an der Universität Duisburg-Essen. Momentan beschäftige ich mich mit meiner Promotion am LVR Klinikum Essen, genauer in der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Dies ist der Grund, warum ich Ihnen [= der ApK München e.V.] heute schreibe.

Das Thema meiner Promotionsarbeit ist die psychische Belastung von An- und Zugehörigen von an Schizophrenie-Erkrankten im Vergleich zu An- und Zugehörigen von an HIV-Erkrankten. Darüber hinausgehend beschäftige ich mich mit deren eHealth-Bedürfnissen und Stigmatisierungserleben.

Um dabei aussagekräftige Ergebnisse zu erreichen, benötige ich Ihre Unterstützung. Denn dafür braucht es viele Probanden, die mittels eines anonymen online-Fragebogens an unserer Studie teilnehmen.

Die Studie soll die zukünftige Entwicklung von eHealth-Angeboten zur Entlastung der An- und Zugehörigen ermöglichen. Vorteile dessen sind eine zeitliche und örtliche Flexibilität mit der Chance, zusätzlich zu analogen Angeboten, mehr Menschen zu erreichen.

Dabei verfolgen wir das gleiche Ziel, nämlich An- und Zugehörige zu unterstützen.

Mit der Durchführung der Studie verfolgen wir zudem keinerlei finanzielle Interessen, sondern ein rein wissenschaftliches Interesse. Auch mit der möglichen zukünftigen Entwicklung eines eHealth-Angebotes sind keine finanzielle Interessen verbunden."

Mit freundlicher Unterstützung

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Unsere Selbsthilfegruppen werden gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Bayern.