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Seminar für Angehörige: Ungeweinte Tränen - Die Trauer der Angehörigen am 14.11.2020

Seminar nur für Angehörige am Samstag, 14. November 2020 im ASZ Bogenhausen

Als Angehörige bezeichnen wir unsere Gefühle eher selten als Trauer. Wir sind ja nicht Hinterbliebene eines Todesfalls. Gleichwohl müssen wir von vielen Vorstellungen und Erwartungen Abschied nehmen. Der Schmerz über diesen Verlust sitzt tief und begleitet uns oft ein Leben lang. Häufig stehen dabei nicht wir, sondern unser erkranktes Familienmitglied im Mittelpunkt.

An diesem Tag beleuchten wir die vielfältigen Auswirkungen dieser „verborgenen Trauer“ und bieten Raum für vertiefenden Austausch in Kleingruppen.

Ein Schwerpunkt des Tages werden die Geschwister sein. Sie sind in der Regel die „doppelten Verlierer“: der Familienalltag und die Aufmerksamkeit der Eltern drehen sich um das erkrankte Geschwister, die gesunden Geschwisterkinder rücken in den Hintergrund. Auch die geschwisterliche Bindung und Beziehung kann sich durch die Erkrankung verändern.

Wir werden an diesem Tag unseren eigenen oft ungeweinten Tränen nachspüren: wo sie sich verstecken und wo sie sich zeigen dürfen. Diese Spurensuche hilft uns, eigene Ressourcen wieder zu entdecken und uns bewusst mit unserer Situation auseinander zu setzen.

Seminarleitung:

Karina Kopp-Breinlinger ist Mutter von drei Kindern. Ein Sohn hat eine psychische Erkrankung. Als Leiterin des M.I.T.-Münchner Instituts für Trauerpädagogik bildet sie in Trauerbegleitung aus. Selbst hat sie langjährige Erfahrung als Trauer­begleiterin von Einzelpersonen und in Gruppen, unter anderem auf einer Palliativstation und im caritativen Umfeld.

Lisa Breinlinger kennt die Angehörigen­perspektive als Schwester. Sie ist als Ge­schäftsstellenleiterin bei der ApK München e.V. in der Angehörigenselbsthilfe tätig und leitet dort auch ehren­amtlich eine Selbsthilfegruppe für Geschwister. Als ausgebildete Trauerbegleiterin möchte sie Angehörige psychisch Erkrankter in dieser besonderen Situation unterstützen.

Termin: Samstag, 14.11.2020 von 10 - 17 Uhr

Kosten: Die Seminargebühr inkl. Mittagsimbiss beträgt EUR 30 pro Person. Diese ist im Voraus auf das Konto der ApK München zu überweisen.

Ort: Der Seminarort ist im ASZ Bogenhausen, Rosenkavalierplatz 9, München

Anreise: Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar mit der U4 bis Haltestelle Arabellapark und verschiedenen Buslinien.

Bitte mitbringen: Mund-Nasen-Schutz, Papier und Stift für Ihre eigenen Notizen

Anmeldung: Bitte melden Sie sich in der ApK-Geschäftsstelle an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Vergabe der Plätze erfolgt nach Reihenfolge der Anmeldung.

Anmeldung und weitere Informationen über die ApK München unter Tel. 089-5024673 sowie per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Seminar für Angehörige: Ein neuer Blick auf mich und meine Situation am 10.10.2020

Training in bewusster Selbstführung nur für Angehörige am Samstag, 10. Oktober 2020 im Eigenheimerverband München

Am Welttag der seelischen Gesundheit dürfen wir Angehörigen etwas für uns selbst tun: Gemeinsam mit zwei Trainern lernen Sie als Teilnehmende, den Blick auf sich und Ihre Familiensituation zu richten
- Welche Ressourcen sind bei mir und in meinem Umfeld vorhanden?
- Wo gibt es Veränderungsbedarf für mich, auch im Umgang mit der Erkrankung?
- Welche Gegebenheiten kann ich nicht beeinflussen? Wie kann ich lernen, diese zu akzeptieren?

Sie lernen sich bei diesem Training selbst (wieder) ein bisschen besser kennen. Es geht um die Wiedererlangung der Selbstverantwortung für die eigene Situation. Die bewusste Selbstführung im Alltag wird so gefördert und Sie können Ziele und nachhaltige Ideen für die Umsetzung im Alltag entwickeln!

Seminarbausteine im Überblick:
• Persönliches Stressmanagement
• Selbstmotivation und -verantwortung
• Persönlichen Resilienz
• Achtsamkeit

Seminarleitung:
Philipp Grunwald: "Der Weg zu meiner Selbständigkeit kam aus dem Wunsch, eigenständig zu arbeiten und Menschen auf einer persönlichen Ebene zu begegnen. Mir macht es Freude zuzuhören und gemeinsam an Zielen und Herausforderungen zu arbeiten.

Durch meine Berufserfahrung und Weiterbildungen u. a. in Systemischem Coaching & Supervision, Gewaltfreier Kommunikation, NLP, Stress- und Ressourcenmanagement und betrieblichem Gesundheitsmanagement ist es mir möglich, einen ganzheitlichen Blick auf die Herausforderungen unserer Zeit und auf die Bedürfnisse von Menschen und Organisationen zu werfen."

Amrei Korte: "Ich habe Ernährungswissenschaften studiert. Bis ich gemerkt habe, wie wichtig auch die mentale Gesundheit für ein erfülltes Leben ist. Und so habe ich mich immer mehr mit diesem Thema beschäftigt und mich weitergebildet.

Heute bin ich systemischer Coach und Teamentwickler, Trainer für Stressmanagement und Resilienz sowie für mentales Ressourcenmanagement. In meiner Arbeit begleite ich Menschen auf dem Weg zu mehr Gesundheit, Wohlbefinden und Zufriedenheit – durch ein positives Bild auf sich selbst und andere, Reflexion zur Selbstführung, konstruktive Kommunikation, Eigenverantwortung, Freude an Konflikten und Herausforderungen, Optimismus & Akzeptanz sowie tiefe Begegnungen und Beziehungen."


Termin: Samstag, 10.10.2020 von 10 - 16 Uhr
Kosten: Die Seminargebühr inkl. Mittagsimbiss beträgt EUR 30 pro Person. Diese ist im Voraus auf das Konto der ApK München zu überweisen.

Ort: Der Seminarort ist im Eigenheimerverband Bayern e.V., Schleißheimer Str. 207, 80809 München im Erdgeschoss

Anreise: Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar mit U3 bis Station Petuelring oder Tram 27 bis Haltestelle Gartenstraße.

Bitte mitbringen: Mund-Nasen-Schutz, Papier und Stift für Notizen

Anmeldung: Bitte melden Sie sich in der ApK-Geschäftsstelle an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Vergabe der Plätze erfolgt nach Reihenfolge der Anmeldung.

Anmeldung und weitere Informationen: über die ApK München unter Tel. 089-5024673 sowie per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tipp: Psychiatrie im Film mit BASTA am 25.08.2020

"Der Junge muss an die frische Luft" am Dienstag, 25.08. um 18.00 Uhr

BASTA - das Bündnis für psychisch erkrankte Menschen und ariadne – Verein zur Hilfe für Alterskranke und seelisch Kranke e. V. zeigen Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Kino „Neues Rottmann“ auch dieses Jahr wieder einen Film zum Thema Psychiatrie. Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine Podiumsdiskussion statt.

Der Film „Der Junge muss an die frische Luft“ erzählt von der Kindheit Hape Kerkelings in den 1970er-Jahren im Ruhrpott. Die Familie ist groß, laut, lustig und immer in Feierlaune. Der junge Hans-Peter bringt durch Parodien von Verwandten und Bekannten seine Umgebung zum Lachen. Doch nach einer missglückten Operation lacht die Mutter immer weniger, und es scheint, als ob sie sich schrittweise aus dem Leben verabschieden würde. Themen im Film sind Kinder psychisch erkrankter Menschen und Depression – eingebettet in die Familiengeschichte.

Artikel: Wie hilft man einem depressiven Angehörigen?

"Anleitung für Angehörige" von Prof. Ulrich Hegerl, Spektrum der Wissenschaft

Online seit 08.07.2020: "Vermutlich kennt jeder jemanden mit einer Depression – auch wenn sie oft verborgen bleibt. Wie hilft man einem depressiven Freund, Verwandten oder Partner? Eine Anleitung für Angehörige.

Ihr Freund hat sich verändert: Ihnen fällt auf, dass er erschöpft und abgemagert wirkt. Gemeinsame Unternehmungen sagt er immer öfter ab. Selbst das Fotografieren, das ihm früher so viel Spaß gemacht hat, interessiert ihn kaum noch. Er zieht sich immer mehr zurück. Vielleicht äußert er Ihnen gegenüber Gedanken von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit oder Schuldgefühle. Womöglich schläft er schlechter, liegt nachts grübelnd im Bett und fühlt sich permanent angespannt. Ihr Freund zeigt damit typische Anzeichen einer Depression.

MPI Gesundheitsforum ONLINE am 21.07.2020: Die medikamentöse Behandlung der Depression

Virtuelles Max-Planck-Gesundheitsforum am 21. Juli 2020 von 18.30 bis 19.30 Uhr

Depressionen werden in den meisten Fällen mit einer Kombination von Medikamenten und Psychotherapie behandelt. Psychopharmaka wirken auf das zentrale Nervensystem. Sie greifen in den Hirnstoffwechsel ein und stabilisieren so die psychische Verfassung. Betroffene sind oft durch widersprüchliche Informationen über Psychopharmaka verunsichert.

„Eine veränderte Persönlichkeit oder Medikamentenabhängigkeit sind die häufigsten Befürchtungen der Patienten“, weiß Susanne Lucae, Stellvertretende Leitende Oberärztin und Projektgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPI). „Doch Antidepressiva machen weder abhängig noch verändern sie die Persönlichkeit. Tatsächlich können sie den meisten unserer Patienten dabei helfen, die Krankheitssymptome zu lindern und ihre Lebensqualität zu erhöhen“.

Mit freundlicher Unterstützung

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Unsere Selbsthilfegruppen werden gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Bayern.