Aktuelles

Veranstaltungen, Angebote für Angehörige, Tipps und Interessantes

Sober Guides - Ehrenamtliche Begleiter aus der Sucht

Das Angebot ist suchtformübergreifend und richtet sich auch an Angehörige

"Sober Guides" ist ein neues digitales Sucht-Selbsthilfe-Angebot für Betroffene und deren nahestehende Personen. Die Guttempler richten ihre Sucht-Selbsthilfearbeit mit diesem Projekt neu aus, weil sich Bedürfnisse der Hilfesuchenden - auch aufgrund der Corona-Pandemie -  verändert haben.

Das Besondere an dem Konzept ist, dass Hilfesuchende sich über die Homepage www.soberguides.de ihre ehrenamtlichen Begleiter*innen aussuchen und diese direkt ansprechen können. Das ehrenamtliche Hilfeangebot richtet sich an Menschen, die weniger Suchtmittel konsumieren möchten oder sich für eine abstinente Lebensweise entscheiden wollen. Auch den Angehörigen und Freunden von Menschen mit Suchterfahrung bieten die SoberGuides eine digitale Anlaufstelle.

Neu für ApK-Mitglieder: Bibliothek per Post nutzbar!

Bestellen Sie jetzt bequem per Post - für Sie kostenlos und inklusive Rückversand

In unserer umfangreichen Bibliothek stehen Ihnen über 200 Fachbücher, Romane sowie DVDs und CDs rund um psychische Erkrankungen, Selbstfürsorge und Selbsthilfe zur Verfügung.

Themenauswahl: Fachbücher zu psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie, Bipolare Störung, Borderline, schizoaffektive Störung, Depression sowie zu Behandlungsmethoden, Psychotherapie, Psychoedukation, Erfahrungsberichte von Betroffenen und Angehörigen. Dazu Materialien zur Selbstfürsorge, relevante Spiel- und Dokumentarfilme und Anlaufstellen für Beratung und Selbsthilfe.

Gut informiert sein über eine Erkrankung kann ein wichtiger Beitrag sein zu unserer eigenen Entlastung und zur Unterstützung der Betroffenen.

Das Ausleihen ist für Sie als ApK-Mitglied kostenlos.

Bitte stör mich! Aktiv gegen Depression - auch während Corona

Ressourcen und Erfahrungsberichte im Umgang mit Depressionen vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Corona: Hilfen für Menschen mit Depression

Corona hat unser Leben stark verändert. Die meiste Zeit zu Hause zu verbringen, eventuell nicht mehr zur Arbeit gehen zu können und nur noch sehr eingeschränkte Kontaktmöglichkeiten zu haben, ist für alle Menschen eine schwierige Situation. Eine besonders große Herausforderung können die Belastungen im Zuge der Corona-Pandemie jedoch für Menschen mit Depression darstellen. Gerade bei Menschen mit psychischen Erkrankungen kann ein Wegfall von sozialen Kontakten und geregeltem Tagesablauf Stress und Unsicherheit erzeugen und psychische Beschwerden verstärken.

Kabinettsausschuss „Bayern barrierefrei“: Sozialministerin Trautner und Gesundheitsstaatssekretär Holetschek setzen sich für die Belange der Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen ein

Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales vom 19.11.2020

In der Pressemitteilung heisst es: "Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen sind täglich mit beträchtlichen Barrieren konfrontiert: oft stoßen sie auf Unverständnis oder Vorurteile in ihrem sozialen Umfeld, zudem sind ihre Beeinträchtigungen häufig nicht auf Anhieb zu erkennen. Das begünstigt gesellschaftliche Stigmatisierung psychischer Erkrankungen und soziale Ausgrenzung von Betroffenen, die es umso schwerer haben, offen mit ihrer Krankheit umzugehen und rechtzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Die Corona-Pandemie hat viele Problemlagen von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen verstärkt. Durch Kontaktbeschränkung und Homeoffice hat sich der Alltag vieler Menschen extrem verändert. Die aktuelle Situation kann Stress und Unsicherheit verursachen und macht den schmalen Grat zwischen Belastung und Überlastung noch enger.

Angehörige für Studie gesucht: IMPPETUS - Implementierung der Patientenleitlinie für Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen

Eine Studie der Universitäten Ulm und Leipzig, der Bezirkskliniken Schwaben, des kbo Isar-Amper-Klinikums und des Klinikums der LMU
Mit Förderung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) "Innovationsausschuss"

Gesucht werden: Angehörige ab 18 Jahren, deren betroffenes Familienmitglied seit mindestens 2 Jahren andauernde Depressionen oder psychotischen Erkrankungen hat

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wir suchen Angehörige (Ehepartner, Eltern, Geschwister, Verwandte, enge Freund*innen) von Patient*innen mit schweren psychischen Erkrankungen.
  • Es finden drei Befragungstermine statt (im kbo-Isar-Amper Klinikum München-Nord, online oder telefonisch), an denen wir gemeinsam verschiedene Fragebögen ausfüllen. Diese werden anonym erfasst und ausgewertet, so dass nach der Befragung keine Rückschlüsse auf Ihre Person oder Ihre/n Angehörige/n gemacht werden können.
  • Zwischen den ersten beiden Befragungsterminen findet eine Gruppensitzung (ca. 75 min.) zur Patientenleitlinie im kbo-Isar-Amper Klinikum München-Nord (Schwabing) statt.
  • Für jeden Befragungstermin erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von 15 € (insgesamt 45 €) für ihre Teilnahme.

Über die Studie: Psychosoziale Therapien sind zentraler Bestandteil der Behandlung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen. Diese Therapien sollen die Möglichkeiten verbessern, am sozialen und gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die Leitlinie "Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen"  zeigt, welche psychosozialen Therapien zur Verfügfung stehen und welche empfehlenswert sind. Für Betroffene und Angehörige wurde eine besser verständliche Patientenleitlinie entwickelt.

Mit freundlicher Unterstützung

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Unsere Selbsthilfegruppen werden gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Bayern.