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Veranstaltungen, Angebote für Angehörige, Tipps und Interessantes

INSEA Aktiv: "Gesund und aktiv leben"-Kurse als offenes Online-Programm im Oktober-Dezember 2020

Selbstmanagementkurse für Menschen mit chronischen Erkrankungen und für deren Angehörige und Freunde

Das Leben mit einer chronischen Erkrankung oder anderen Beeinträchtigungen ist nicht immer einfach und erfordert von den Betroffenen und ihren Angehörigen häufig Veränderungen im Alltag. Das bedeutet, dass sich die Menschen aktiv um ihre Gesundheit kümmern. Sie üben, so weit wie möglich, ihre normalen Aktivitäten aus und lernen mit körperlichen und emotionalen Höhen und Tiefen umzugehen. Ein Selbstmanagementkurs kann sie hierbei unterstützen.

INSEA „Gesund und aktiv leben“ ist eine hilfreiche Ergänzung zur medizinischen und therapeutischen Versorgung. Der Kurs unterstützt Sie, Ihre Lebensqualität bei chronischer Krankheit zu verbessern, Ihren Alltag und Ihre Medikamenteneinnahme gut zu organisieren, sich ausgewogen zu ernähren und körperlich aktiv zu sein. Lernen Sie Wege und Methoden kennen,aktiv mit der Erkrankung umzugehen.

Mental Health Blog (nicht nur) für junge Leute: Locating Your Soul

Ein Projekt des Bundesverbands der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

"Beeinflusst Deine körperliche Verfassung Deine seelische Gesundheit? Oder sogar umgekehrt? Unser erstes Thema ist Body & Mind. Hier findet ihr eine Vielzahl an Beiträgen zum Thema Körper und Geist. Wir als Redaktion haben uns Gedanken gemacht und überlegt: Was beschäftigt junge Menschen? Dabei herausgekommen ist eine bunte Mischung aus Erfahrungsberichten und spannenden Facts.​"

Über das Projekt: Über psychische Erkrankungen zu sprechen ist nicht leicht. Viele Betroffene, ihre Angehörigen und Freunde werden mit Vorurteilen konfrontiert oder machen Stigmatisierungerfahrungen, wenn sie offen über ihre Situation reden.

Deshalb haben wir das Projekt „Locating-Your-Soul“ ins Leben gerufen. Wir möchten jungen Menschen eine Plattform geben, um über ihre Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen als Betroffene, als Angehörige oder Freunde zu sprechen.

Deutschlandfunk - Das Feature: "Was mit psychisch Kranken im Massregelvollzug passiert"

"In der Dunkelkammer des Strafrechts" jetzt in Mediathek verfügbar

"In den forensischen Kliniken des Maßregelvollzugs soll psychisch Kranken, die straffällig geworden sind, geholfen werden. Aber in den hochgesicherten Anstalten fehlen Standards und öffentliche Kontrolle. Für die Patientinnen und Patienten ist der Alltag ein Kampf gegen Ungewissheit, Willkür und das Vergessenwerden." beschreibt Deutschlandfunk Kultur dieses Feature.

"Wer von einem Gericht für schuldunfähig befunden wird, darf nicht bestraft werden. Deswegen sind psychisch Kranke im Maßregelvollzug Patienten und keine Häftlinge. Sie sollen Therapie und Unterstützung bekommen, bis sie als ungefährlich gelten. Aber wie genau die Tausenden Menschen in den über 70 Kliniken behandelt werden, ist kaum bekannt. Klar ist nur: Wer einmal dort ist, weiß nicht, ob er jemals wieder entlassen wird.

ZDF 37 Grad: "Ich bin noch da - Suizidgedanken junger Menschen"

Doku, 29 Minuten, in der Mediathek des ZDF verfügbar

"Junge Menschen können schwer am Leben verzweifeln, oft bleibt es im Verborgenen. Der "37°"-Film zeigt Betroffene, Angehörige sowie Menschen, die sich für mehr Aufklärung und Unterstützung einsetzen.

Tief in der Depression
Monja hatte schon als 13-Jährige Suizidgedanken. Das Gefühl, Außenseiterin in der Schule zu sein und wenig Halt in der Familie zu finden, machte ihr das Dasein unerträglich. Im Alter von 16 Jahren unternahm sie ihren ersten Suizidversuch und wurde im letzten Moment gerettet. Doch ihre schwierige Lebenssituation änderte sich nicht, und sie rutschte immer tiefer in die Depression.

Ihre Selbstverletzungen wurden schlimmer, sie versuchte weitere Male, sich das Leben zu nehmen, und kam mehrfach in die Kinder- und Jugendpsychiatrie. Neben therapeutischer und ärztlicher Behandlung ist Monja durch Zufall auf die Internetplattform Helpmail [U25] gestoßen, ein Hilfsangebot für Menschen unter 25, getragen vom Arbeitskreis Leben Freiburg (AKL) und dem Deutschen Caritasverband (DCV). Der Mail-Austausch mit ihrer gleichaltrigen Beraterin Misa wird für Monja ein Anker. In der Anonymität lässt es sich leichter über alles austauschen, so die Erfahrung von [U25].

Unterschreiben Sie jetzt! "Protest gegen die Schließung der Nachtklinik München!"

Die Nachtklinik im Atriumhaus München ist wichtige Anlaufstelle für psychisch Erkrankte

Als Begründung für diese Petition schreibt Ombeline Zopf: "Seit 1994 gab es die Nachtklinik im Münchner Atriumhaus. Das Atriumhaus, das zum Klinikverbund der Isar-Amper-Kliniken gehört, bot damit eine Möglichkeit für psychisch Erkrankte, in schwierigen Situationen oder nach einem (längeren) Klinikaufenthalt, sich Lebensqualität zu erhalten oder schrittweise in das tägliche Leben zurückzufinden. Seit 2020 ist die Nachtklinik nun geschlossen und wird derzeit abgewickelt.

Das Konzept der Nachtklinik bestand im Kern aus der Weiterbehandlung der Erkrankung, Lösung sozialer Herausforderungen und nicht zuletzt der allmählichen Steigerung der Belastung. Das Ziel war die Rückgewinnung der Belastbarkeit, um die Patienten zu befähigen, wieder ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Angeboten wurden dazu psychiatrisch-medizinische, psychotherapeutische und sozialpädagogische Gespräche.

Mit freundlicher Unterstützung

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Unsere Selbsthilfegruppen werden gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Bayern.