Aktuelles

Veranstaltungen, Angebote für Angehörige, Tipps und Interessantes

Neuer Termin: Seminar für Angehörige: Kommunikationstraining zum Umgang mit emotional instabilen Menschen am 28.-29.11.2020

Samstag, 28. November und Sonntag, 29. November 2020 im Eigenheimerverband München

Als Angehörige psychisch erkrankter Menschen erleben wir immer wieder, dass die Kommunikation zwischen uns und dem psychisch belasteten Familienmitglied „entgleist“ ist. Gesprächssituationen eskalieren, da Aussagen anders verstanden werden oder das Gespräch gänzlich verweigert wird.

Frustration oder Schuldzuweisungen erschweren die weitere Kommunikation zusätzlich. Wenn Kommunikationsversuche immer wieder scheitern oder im Streit enden, belastet dies das Zusammenleben für alle Beteiligten sehr.

Daher veranstaltet die ApK München e.V. speziell für Angehörige das Seminar „Kommunikationstraining zum Umgang mit schwierigen und emotional instabilen Menschen“.

Ziel dieses Seminars ist, dass Sie eine Kommunikationsmethode erlernen und üben, die klar, strukturiert und zielführend ist, aber dabei mitfühlend und empathisch für die Situation und Empfindung des Erkrankten.

Der Referent Dr. Dipl.-Psych. Jürgen Killus ist in München niedergelassener Psychotherapeut, Psychoanalytiker und Supervisor.

Einladung zu "Impression Depression!" - eine Virtual Reality Erfahrung am 8.-9. Juni 2020

Eine Virtual Reality-Erfahrung der Robert-Enke-Stiftung im Café Berg & Mental

Gemeinsam mit der Mental Health Crowd holt das Münchner Bündnis gegen Depression die Virtual Reality-Erfahrung der Robert-Enke-Stiftung nach München.

8.-9. Juni 2020 von 9 bis 17 Uhr: In Führungen jeweils zur vollen Stunde wird die Psyche eines depressiv erkrankten Menschen erlebbar.

Begleitende Vorträge:

8. Juni um 19 Uhr: Krankheitsbild Depression und der Umgang mit Betroffenen

Alexander Hessel, Projektleiter der Robert-Enke-Stiftung, spricht über die Krankheit Depression, den Umgang von Angehörigen mit Betroffenen und gibt einen Einblick in die Entwicklung des Virtual Reality Projektes.

Psychisch gesund bleiben während Social Distancing, Quarantäne und Ausgangsbeschränkungen

Verhaltenstherapeutisches Kurzprogramm für zuhause vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie

Die Corona-Pandemie zwingt viele Menschen zum daheim bleiben. Soziale Kontakte werden auf ein Minimum reduziert, die Tagesstruktur bricht weg, Ängste entwickeln sich - das alles sind große psychische Herausforderungen.

Hilfestellung bietet ein extra für diese Situation erstelltes verhaltenstherapeutisches Kurzprogramm. Jede und jeder kann es zuhause durcharbeiten bzw. sich ihre und seine relevanten Stellen herauspicken. Übungen und Vorlagen machen es zu einem pragmatischen Begleitprogramm.

Psychisch gesund bleiben während Social Distancing, Quarantäne und Ausgangsbeschränkungen auf Grund des Corona-Virus - Verhaltenstherapeutische Interventionen in einem Kurzprogramm zur Selbstanwendung

Direkt zum Kurzprogramm mit den Übungen gelangen Sie unter https://www.psych.mpg.de/2628420/psychisch_gesund_bleiben_w_hrend_social_distancing.pdf

Antworten auf Häufige Fragen zu den Ausgangsbeschränkungen in Bayern

Spezifisch wird auch auf die Situation von Angehörigen erkrankter Menschen eingegangen

Das "Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration" gibt auf seiner Internetseite sehr ausführlich Antworten zu häufigen Fragen rund um die geltenden Ausgangsbeschränkungen in Bayern.

Insbesondere werden auch Fragen beantwortet, die uns Angehörige beschäftigen, unter Anderem:

Darf ich meine Eltern/Grosseltern besuchen fahren?

Jeder ist angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Daher sollte auch ein Besuch bei den Eltern sehr gut überlegt sein und ist nur angezeigt, wenn sie unterstützungsbedingt sind, weil sie etwa auf Hilfe beim Einkauf angewiesen sind. Verzichten Sie bitte auf „Kaffeekränzchen“ und nutzen Sie lieber das Telefon oder Skype, um in Kontakt zu bleiben. Für den Besuch bei älteren Menschen gilt generell, dass Besuche wegen der Ansteckungsgefahr auf ein absolutes Minimum zu beschränken sind.

Unter welchen Voraussetzungen dürfen Therapeuten weiter tätig sein?

Die Praxen von Angehörigen helfender Berufe dürfen weiterhin geöffnet sein. Soweit es medizinisch dringend erforderlich ist, dürfen Sie die Praxen aufsuchen.

Medizinisch dringend erforderlich sind auch Maßnahmen, die der Abwendung von lebensbedrohlichen Gefahren für die körperliche oder seelische Unversehrtheit oder von Krankheitsfolgen dienen.Medizinisch dringend erforderlich sind auch Maßnahmen zur  Linderung von Schmerzzuständen oder Maßnahmen, die der Aufrechterhaltung elementarer Lebensfunktionen dienen und keinen Aufschub erlauben. Die Entscheidung trifft im Einzelfall der behandelnde Arzt.

Heilpraktiker und Osteopathen haben die Erlaubnis zur Ausübung von Heilkunde und bieten damit medizinische Versorgungsleistungen an, d.h. sie sind bei Auslegung der Ausgangsbeschränkung grundsätzlich wie Ärzte/Zahnärzte/Veterinärmediziner zu behandeln und dürfen nach aktuellem Stand uneingeschränkt tätig sein.

Darf ich behinderte Menschen zu Spaziergängen begleiten, (auch wenn ich kein Familienangehöriger bin)?

Dies ist natürlich auch weiterhin möglich, sowohl im beruflichen Bereich als auch im privaten Kontext. Sie müssen nicht Familienangehöriger der hilfsbedürftigen Person sein.

Wir bitten Sie um größtmögliche Sorgfalt bei der Einhaltung der Hygieneregeln und – falls dies der Einzelfall nicht ausschließt – auch bei den Abstandsregeln!

"Corona und psychische Gesundheit": Übersicht an Presseartikeln und Hilfen

Regelmäßig aktualisierter Überblick von Psychiatrienetz

"Das Psychiatrienetz" informiert rund um das Thema "Corona und psychische Gesundheit":

Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert und ergänzt. Hinweise und Tipps bitte an: redaktion(at)psychiatrie.de.

Direkt auf die Seite gelangen Sie unter https://www.psychiatrie.de/coronapsychische-gesundheit.html

Mit freundlicher Unterstützung

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Unsere Selbsthilfegruppen werden gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Bayern.